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»Warum Anthro-Medizin?

Die Anthroposophische Medizin stellt sich vor

Was bedeutet eigentlich „Anthroposophische Medizin“?

Hiermit laden wir Sie herzlich ein, mit uns auf Entdeckungsreise zu gehen… Und eine Medizin zu erleben, die sich als Erweiterung der konventionellen Medizin versteht. Und Therapien einsetzt, die dem Patienten dabei helfen, eine neue und gesunde Balance für Körper, Geist und Seele zu entwickeln.

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Auch zum Jahresende beherrscht Corona die Schlagzeilen. Die Fallzahlen sind hoch, die Intensivstationen füllen sich, die Politik reagiert erneut mit harten Beschränkungen. Obwohl der Großteil der Deutschen hinter den Maßnahmen steht, regt sich doch auch Kritik. Auch daran, dass einige Politiker geradezu genüsslich Angst und Schrecken verbreiten. Vielen, die durchaus keine Corona-Leugner sind, geht das zu weit. Es wird also inzwischen endlich wieder breiter debattiert. Das ist eine gute Entwicklung. Und auch, dass sich viele ExpertInnen für einen differenzierten Umgang mit der Pandemie stark machen, stimmt zuversichtlich. Zuversichtlich stimmen auch zwei weitere Meldungen: In Süddeutschland wurde eine Forschungsinitiative für Integrative Medizin gebildet, die vom Land Baden-Württemberg gefördert wird. Und das anthroposophische Krankenhaus Havelhöhe schickt sich an, bis 2030 das erste „Zero Emission Hospital“ in Deutschland zu werden. Das ist gelebte ökologische Medizin, oder?

Corona und kein Ende… Auch in diesem Monat steht die Pandemie im Zentrum der Gesundheitspolitik – und reicht wieder weit darüber hinaus. Durch die neuen Einschränkungen sind erneut fast alle gesellschaftlichen Bereiche betroffen. Da passt es gut, dass die Debatte endlich breiter geführt wird. Auch die Sozial- und Gesellschaftswissenschaften kommen stärker zu Wort. Die JuristInnen beteiligen sich ebenfalls – unter anderem mit der Forderung nach mehr demokratischem Diskurs. Dem haben sich diverse PolitikerInnen angeschlossen, die mehr Debatte im Parlament einfordern. Themenwechsel: Aus der Pflege gibt es, wenn auch etwas untergegangen, neue Vorschläge zur Finanzierung. Und die KunsttherapeutInnen fordern sehr selbstbewusst eine gesetzliche Regelung ihres Berufsstandes.

Abstand halten war wohl das Gebot dieses Jahres. Trotzdem sind Begegnung und Nähe wichtige Voraussetzungen für Gesundheit. Wie wir mit diesen (und weiteren) aktuellen Grenzziehungen in der Medizin umgehen können, stand im Zentrum der Herbsttagung der anthroposophischen ÄrztInnen, zu der sich rund 1.000 TeilnehmerInnen zugeschaltet hatten.

Kein Tag ohne Corona-News. Die Infektionszahlen sind wieder gestiegen, die Zahl der Tests allerdings auch. Strengere Maßnahmen werden angeordnet. Gleichzeitig fordern zahlreiche ExpertInnen eine bessere wissenschaftliche Unterfütterung der Maßnahmen. Die Debatte geht also weiter, teils auch mit sehr harschen Tönen. Neben dem Umgang mit der Pandemie ging es in der Gesundheitspolitik im September um eine nachhaltige (?) Krankenhausfinanzierung, dazu liegt ein neues Gesetz vor. Auch über das Corona-bedingte Defizit der Krankenkassen wird diskutiert – vor allem die BeitragszahlerInnen sollen zur Kasse gebeten werden. Ein grundsätzliches Umdenken in der Medizin – nämlich mehr Prävention – fordert eine Expertenrunde, die sich für den One-Health-Ansatz stark macht. Und noch etwas Positives: Eine neue Studie belegt die Wirksamkeit von Honig bei Atemwegsinfekten. An sich nicht so ganz neu, aber doch schön, dass dieses alte Erfahrungswissen nun auch wissenschaftlich belegt wurde.