Pressemitteilungen

Covid-19 ist viel mehr als „nur“ eine medizinische Bedrohung. Alle Lebensbereiche waren bzw. sind von der Pandemie betroffen. Das verlangt nach einer erweiterten Perspektive. So setzt sich die Anthroposophische Medizin dafür ein, Gesundheit immer im Zusammenspiel von  Pädagogik, Ökologie und Wirtschaft zu verstehen. Heute mehr denn je.

Trotz aller Warnungen: Immer noch werden flächendeckend zu viele Antibiotika eingesetzt. Dass es auch anders geht, zeigt eine neue Studie des ARCIM Institute (Filderklinik), die erstmalig Hinweise gibt, dass sich selbst in der stationären Versorgung von Kindern mit bakteriellen Lungenentzündungen Antibiotika reduzieren lassen.

Zusammenarbeit und Solidarität sind in Corona-Zeiten wichtiger denn je. Die Anthroposophischen Akutkliniken sind selbstverständlich in die regionalen Notfallpläne eingebunden und haben verstärkt Corona-Ambulanzen, Isolierstationen und zusätzliche Intensivkapazitäten eingerichtet.

 

100 Jahre Anthroposophische Medizin sind ein guter Anlass, um zu zeigen, dass es dabei vor allem um eines geht - Brücken zu bauen...

Viele Präventions-Angebote kommen nicht bei denen an, die sie am nötigsten brauchen. Mehr Teilhabe und Ermutigung wurden bei unserer Tagung "Zukunft Prävention - Vision oder gelebte Wirklichkeit?" am 13. November 2019 in Berlin gefordert: "Partizipation muss man sich auch trauen", so DAMiD-Vorstand Dr. Stefan Schmidt-Troschke.

Die Anthroposophische Medizin würdigt ausdrücklich den Beitrag von Impfungen zur weltweiten Gesundheit und unterstützt sie als wichtige Maßnahme zur Vermeidung lebensbedrohlicher Erkrankungen, zum Beispiel bei den Masern. Trotzdem kann eine Impfpflicht nicht die Lösung sein, um die Impfraten zu erhöhen.